Liebe

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Wie weit kann ein jeder zurück denken an den Anfang von Liebe. So überraschend einnehmend – wie in Märchen verzaubernd – ein Fluss vielleicht und hoffentlich reissend – aber schön und unendlich ungefährlich und so treibend und  wundervoll warm wie bislang nichts erfahrenes derart Glück in einem wecken konnte, auch nicht die eigentlich noch viel grössere Liebe der Eltern oder die des nächsten, welche meist erst als Eltern oder nächster erfahren wird und Unendlichkeit erklären kann. – positive Naivität, Geborgenheit, Tiefe daraus und so viele Fragezeichen am Ende im Schmerz versteckt. Die Nachgeburt von Glück ist immer der Schmerz. Liebe macht den, der sie mit Angst lebt zum Kämpfer – er wird zu seiner Rüstung und hoffentlich zu endlos bitterem Scham wenn er sich – die Furcht, seine Waffe – gebraucht. Was gebraucht er? Seine Worte – Worte und deren durch Ängste, Eifersucht, Sehnsucht und schmerzlichen Erfahrung verirrten Sinn, die alles andere sagen sollen, als die Bedeutung des Wortes selbst – mehr Verlangen, Hoffnung, Erlerntes und mal Böswilliges in den Fluss treiben, welcher dadurch vergiftet langsam und sicher das Meer vergiftet.

Liebe muss Vernunft kennen. Der Rahmen der Vernunft lässt einen unendlich lieben.

Mensch

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Warum sollte ich nicht auch diese Anmaßung besitzen, die den Menschen überzeugt sich kategorisch von dem zu trennen und abzuheben was er ist? ein Tier – aber er nennt sich Mensch und erfindet damit eine Lebensform, die schlichtweg ein Irrtum ist – sogar dem einfachen Schema seiner normierten Einordnung und Trennung durch Gleichartigkeit in Pflanze Tier und „Mensch“ im Sinne des „nicht Tier“ gänzlich widerspricht. Also per Definition im Grunde falsch ist. Worte sind Gefängnisse für das was sie beschreiben sollen. Der Mensch und insbesondere der dumme Mensch bezeichnet sich gerne und überzeugt als „nicht Tier“ – sondern eben als Mensch. Seine Begründung für das „nicht Tier sein“,  ist seine Interpretation und Wahrnehmung dessen, was er „Intelligenz“ nennt: die Fähigkeit „komplexe“ Zusammenhänge zu erfassen und beurteilen zu können. Er misst diesem grosse Bedeutung zu. Es wiegt dem Menschen schwer. Intelligenz wird als besonders, positiv und eben hochgradiert und in der Regel unbewusst als absolut und nicht anzweifelbar gesehen.

Intelligenz im wissenschaftlichen also als Resultat körperlicher Eigenschaften im Sinne der Entwicklung vom Organ Gehirn, und der Ausprägung – quasi Training dessen, ist wie alles andere natürliche den Gesetzen der Natur unterlegen und demnach faktisch ein Stand der Evolution – also sich in der Entwicklung befindend und keineswegs absolut und vollendet.

Intelligenz ist also naturgesetzlich relativ und unvollkommen.

Die Natur ist ein Maß für sich und damit Perfekt und funktioniert auf Basis von Selbsterhaltung, Weiterentwicklung und oder Anpassung.

Aus der Natur / Evolution sind Lebewesen entstanden, die Emotionen empfinden. die sog. Instinkte. Gemäß dem Gesetz der Natur dienen diese Emotionen der Selbsterhaltung und Anpassung und Weiterentwicklung. Durch instinktives – also einfaches, durchaus verschieden ausgeprägtes positiv und negativ empfinden, schützt, erhält und vermehrt sie die Natur. Rudel bilden sich zum Beispiel – Stärke bestimmt den Rudelführer. Dieser vermittelt Sicherheit und Kontrolle – Angst verhindert Gefahren,Verletzungen und den Tod.

Dem Gesetz entsprechend sollte die Intelligenz – das geistige Abheben von Instinkten – die Ratio – also ebenso dem Erhalt und Fortschritt der Natur dienen.

Nur hier hat die Natur nicht mit dem Menschen gerechnet.

dieser ist genau das was die göttliche Symbiose der Natur und ihre Gesetze verlässt und schlussendlich zerstört. Die Natur zerstört sich also durch den Menschen selbst – Aber – wenn dem Menschen doch die Intelligenz so absolut und vollkommen ist – sich selbst als erhaben und dem Tier überlegen sieht – Warum ist er dann gemäß seinem eigenen Gesetz eigentlich das dümmste Lebewesen? Warum begreift er diesen simplen Zusammenhang nicht? Er verleugnet seine Instinkte. macht „intelligente“ Gedanken daraus – versucht sich seine Emotionen (Instinkte) auf seinem arroganten Maße zu erklären – natürlich falsch.

Und der Faktor, weswegen er zum größten Teil nur falsch denken kann: Weil er denkt ein „nicht Tier“ eben ein Mensch zu sein.

 

Die Natur kann nur wollen, dass der Mensch überwunden wird.

ich bin kein Mensch mehr.

Selbstverleugnung

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bei den meisten Menschen ist der Ursprung und Erhalt von Unzufriedenheit, Depression, seinen „Problemen“ und die scheinbare Ohnmacht diese lösen zu können – sowie aber auch oft positiv wahrgenommene Überzeugung, seine Ansichten und Meinung, Zufriedenheit, und eben Selbstüberzeugung und womöglich ganze Charaktereigenschaften bis hin zu dem was man Persönlichkeit nennt,

schlichtweg  Selbstverleugnung.

Es würde zu viel Kraft und Schmerz bedeuten, sich sich selbst zu stellen und die eigene Unvollkommenheit, Fehlerhaftigkeit, Unzulänglichkeit und ja – die eigene Dummheit als Wesenskern zu erkennen und zu akzeptieren. Stattdessen und bewaffnet mit Phantasie, mit kleinem Geiste und der Fähigkeit zu lügen – eben auch belogen werden zu können – belügt er sich selbst – führt einen Krieg mit sich und seiner Umwelt, der unbewusst im besten Falle seiner Wahrheit und dem eigentlichen Ziel der Erkenntnis, des Einleuchtens, immer fern bleibt und das ganze heranwächst zu dem was man Persönlichkeit nennt.

Die Angst vor der Wahrheit, nicht dem Ideal des gesellschaftlich geforderten Prototypen des Mitbürgers zu entsprechen und in der Gefangenschaft der Vielfalt von Werten und Normen und insbesondere denen, welche auf das eigene Selbstbild reflektiert werden – womöglich und fast sicher ein Superstar – nicht zu entsprechen oder gar nicht entsprechen zu können- ist im schönsten paradoxen Verhältnis genau der Grund weswegen dies nur durch seinen Selbstbetrug zu erreichen (ist) und somit also niemals wirklich erreicht wird.

Würde sich dem gestellt werden – wäre der denkende Mensch in der Lage die Umstände seiner Situation klar und unverfälscht zu sehen –  zu lösen, zu verbessern und sich selbst zu überragen bzw sich selbst zu erreichen.

Die Menschen, die sich erreicht haben, und allem unverfälscht und bereit gegenüber treten, verstehen oft „die Welt“ nicht mehr.

Man versteht nun den Menschen nicht mehr.

Eine Frage dem Glauben

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Wie mächtig ist Glaube, wenn der Mensch sich nach über 2000 Jahren der Möglichkeiten, Praktikum und frommer Überzeugung, dem Grund und Recht seines tuns, den Kern seiner Kultur also seines Denken und Fühlens, den Begriff des Miteinander – seine Werte und Normen, vor dem Spiegel vorliest?

10 Paradigmen – so einfach kurz und simpel – und doch ein Raten und Gestammel beim Zitat. Fast wie das inhaltliche Gestammel des Vaterunsers, dessen wörtliche Bedeutung wohl kaum wahrgenommen wird, sondern seinen Sinn und Zweck erfüllen soll, und von jedermann heruntergebetet wird, und dabei das nehmen soll, was diese tausende Jahre des erfolglosen Versuchs simpelsten Regeln zu folgen, entschuldigen will, und zudem diesen im Grunde gänzlich widerspricht.

… du sollst Vater und Mutter ehren!
… du sollst nicht töten!
… du sollst nicht ehebrechen!
… du sollst nicht stehlen!
… du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen nächsten!
… lass dich nicht Gelüsten deines nächsten Weibes!
… du sollst nicht begehren deines nächsten Haus, Hof, Vieh und alles, was sein ist!

Wie hingegen schaut der Buddhist in seinen Spiegel?

Religion

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Ohne Phantasie gäbe es keinen Glauben!

Ohne Gedanken gäbe es keine Dummheit!

Ohne Vernunft gäbe es keine Religion!

Ohne Sprache gäbe es keine Religionen!

Ohne den Menschen gäbe es keine Vernunft Gedanken und keine Sprache!

Gab es jemals einen Massenmörder, der an nichts geglaubt hat?

Ohne den Menschen gäbe es keine … ?

Gott

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Was mir nur schwerlich begreifbar wird:

Allein das Mindestmaß an geschichtlicher Bildung – und diese womöglich sogar durch Hollywood noch umfangreicher vermittelt und verstanden als durch das System „Schule“, in dem der Gescheiterte andere zum scheitern lehrt – dürfte ausreichen, um eine fast unüberschaubare Vielzahl an Göttern* in der Geschichte ruhen zu lassen und verstanden zu werden, als das was sie sind – eine verächtliche Erklärung emotionaler Reaktion auf vom Verstand und Wissen nicht ausreichendem Fassbarem. Oder – je fauler der Geist – eine Erklärung für schlichtweg alles. Wie kann ein jeder sehen, dass der Donner währen des Gewitters eine einfache und vollkommen logische Erklärung in der Natur findet und kein Donnergott zu Strafen versucht. Kriegsgötter, Sonnengott, Liebesgötter, Mensch! fällt dir denn gar nichts auf? Schlussendlich bleibt noch ein Gott. Der der mit scheinbar nichts erklärbar ist, weil er keine Erklärung in der Wissenschaft findet. Ausser in der Wissenschaft über den Menschen – und dort erklärt er sich als blanke und bodenlose Dummheit

 

*Götter: die einfachste Möglichkeit mangelndes Verständnis gegenüber Sachverhalten durch Phantasie zu kompensieren, Überzeugung zu erlangen und ggf. Kriege aufgrund dessen zu führen.

Verständnis

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Würde man sich und sein Gegenüber tatsächlich verstehen,  gäbe es keinen Streit mehr, der meist genau danach verlangt. Keine Bedenken oder Zweifel – und weniger Angst und weniger Mut, nichts bösartiges oder trügerisches – und am Ende keinen Krieg mehr. Nur das gegenseitige Verständnis – das einfache Miteinander – welches genau in diesem Moment, diesem Satz nur selten verstanden werden wird und  dann niemals den Begriff „Einigkeit“ – „sich einig sein“  „eins sein“ – annehmen, oder gar selbstverständlich und gänzlich ohne Begriff sein kann.

Ampel

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Der gute Bürger hält an der roten Ampel, auch wenn kein Auto kommt.

Der gute Bürger verurteilt und verachtet den, der seine Ampeln bei rot überquert.

Für den guten Bürger ist dies noch nicht Grund genug, seine Gesetzeshüter zu behelligen. Seine eigene Justiz reicht ihm.

Der gute Bürger erklärt seinem Miteinander Normen und Werte oft durch ein Kopfschütteln.

Der gute Bürger hält an der roten Ampel, auch wenn es gar keine Autos mehr gibt.

Der gute Bürger ist genormter Wert.

Er würde für diesen in den Krieg ziehen.

wenn einer übrig bleibt

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Es ist interessant wie tief man zusammenwachsen kann – und dann – als wäre es doch ein Hauch lieber leiser Worte im Traum, die Fragen stellen – die Augen öffnet und alles mit Schärfe sieht – und beginnt nicht zu wissen, dass die Schärfe der Irrtum ist.
Das Aufwachen ist Augen schließen. Töten – Krieg führen – ein Heer und ein Herr sein.
Kraft – du wunderbare Verführung zum Richtig und Falsch.
Die Wahrheit liegt dort wo man sie vergraben hat – wenn man sich noch erinnert, und kräftens ist, kann man sie wieder ausgraben…
und wachsen.

 

Diversifikation

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Werte und Normen lösen sich auf in Diversifikation.

Werte und Normen sind uns begrifflich nicht als zweifelhaft, vielfältig oder kontrovers, sondern als quasi Zusammenfassung gleichgerichteter gesellschaftlichen Maximen gelehrt worden.

Gab es im Dritten Reich eigentlich etwas anderes als Nazis und Juden?

Beziehung vs Freundschaft

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Der Wert des Partners vermischt sich mit dem Wert, der Interpretation also Vorstellung und Norm von Beziehung. Eine Richtlinie dessen, wie Beziehungen zu sein haben.

Das ist relativ und also so falsch wie fest sie ist.

Beziehungen zerbrechen nicht selten unheilbar.

Freundschaften genießen meist eine wesentlich freiere und flexiblere Interpretation. Demnach sind diese oft viel mehr voller echter Liebe als Beziehungen.

Liebe ist so relativ und falsch, wie sie fest normiert ist.

Taktik im Miteinander

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Des dummen beste Möglichkeit, nicht – aus eigentlich sich selbst einleuchtenden und gerechten Gründen – degradiert zu werden…. ist mit böswilligem Geschick und meist plumpem Inhalt den anderen zu degradieren, bevor die Wahrheit es einem selbst antut.

Das einfache Prinzip ist den Instinkt des Zusammenhalts und den Instinkt des Bedürfnis bzw dem Muss nach Anerkennung und Stellung zu verletzen.

Der Dumme ist mehr Tier, als seine eigene Definition von Tier.